Mütter haben keine Lobby
geschrieben von mirella am 2010-03-31 23:53:10
Im Zuge der Vorbereitungen zu einem mehrtägigen Workshop rund um die Bedeutung des Begriffes "Mutter" bin ich auf dieses Forum gestoßen.
Ich bin zur Zeit sehr aktiv auf der Suche nach Netzwerken, die die Interessen von uns Müttern vertreten.
Das Thema klingt sehr begrenzt und hat wohl auch entweder einen leicht altertümlichen oder auch emanzipatorischen Hauch, je nachdem welche Bedeutung der Begriff und die Rolle der Mutter für jeden einzelnen von uns hat.
Bei einem ersten Brainstorming zu diesem riesigen Themenbereich hat sich gezeigt, dass neben wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und pädagogischen Aspekten auch eine große Emotionalität mit dem Bild der Mutter verbunden ist. Ich möchte Euch auffordern, Eure persönliche Definition und Eindrücke zu dem Wort "Mutter" mit mir zu teilen - es freut mich sehr, wenn ich neue Anregungen bekomme.
"Mütter haben keine Lobby" ist im Zuge erster Diskussionen als Leitmotiv entstanden. Dies schließt Väter im klassischen Verständnis des Wortes nicht explizit aus, stellt sie dennoch gewissermaßen an den Rand. Der Vater als Ernährer, Familienoberhaupt und wohl oft auch mehr abwesende Überfigur findet seinen Platz leicht in der Gesellschaft. Sein Anteil an der Koordination und Organisation von Familie und restlichem Lebem (Beruf und Sozialkontakte) ist flexibler und weniger reglementiert.
Die Mutter - in ihrer Rolle als Familienorganisatorin, die sich um alle Belange innerhalb eines Haushaltes kümmert und in den meisten Fällen den größten Anteil der Erziehungsarbeit leistet, bleibt in dieser Flexibilität meist zurück.
Hier geht es um das soziale Leben, das mehrheitlich nur mehr im Einklang mit dem des Kindes passiert genauso wie um eine Rückkehr in den Berufsalltag, mit all seinen emotionalen und auch realen Hürden.
Die Mutter an sich hat keine Lobby - es gibt Frauenrechtler und -rechtlerinnen, Familienpolitiker und Familienpolitikerinnen, aber selten jemanden, der explizit das Wort für Mütter erhebt. Mit "das Wort erheben" soll nicht gemeint sein, verbal wiederholt das Mutterkreuz zu verleihen, sondern auf den Spagat aufmerksam zu machen, den Mütter tagtäglich leisten. Die wissenschaftlichen Studien, die das beleuchten, die verschiedenen Facetten, wie das Leben bewältigt wird und letzten Endes - aber nicht an letzter Stelle - die positiven und negativen Auswirkungen auf unsere Kinder sollten uns lauter und deutlicher beschäftigen.
Lautes Mitdenken ist gefragt - wer macht mit?
Ich freue mich auf Antworten!
Lieben Gruß, Mirella
Ich bin zur Zeit sehr aktiv auf der Suche nach Netzwerken, die die Interessen von uns Müttern vertreten.
Das Thema klingt sehr begrenzt und hat wohl auch entweder einen leicht altertümlichen oder auch emanzipatorischen Hauch, je nachdem welche Bedeutung der Begriff und die Rolle der Mutter für jeden einzelnen von uns hat.
Bei einem ersten Brainstorming zu diesem riesigen Themenbereich hat sich gezeigt, dass neben wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und pädagogischen Aspekten auch eine große Emotionalität mit dem Bild der Mutter verbunden ist. Ich möchte Euch auffordern, Eure persönliche Definition und Eindrücke zu dem Wort "Mutter" mit mir zu teilen - es freut mich sehr, wenn ich neue Anregungen bekomme.
"Mütter haben keine Lobby" ist im Zuge erster Diskussionen als Leitmotiv entstanden. Dies schließt Väter im klassischen Verständnis des Wortes nicht explizit aus, stellt sie dennoch gewissermaßen an den Rand. Der Vater als Ernährer, Familienoberhaupt und wohl oft auch mehr abwesende Überfigur findet seinen Platz leicht in der Gesellschaft. Sein Anteil an der Koordination und Organisation von Familie und restlichem Lebem (Beruf und Sozialkontakte) ist flexibler und weniger reglementiert.
Die Mutter - in ihrer Rolle als Familienorganisatorin, die sich um alle Belange innerhalb eines Haushaltes kümmert und in den meisten Fällen den größten Anteil der Erziehungsarbeit leistet, bleibt in dieser Flexibilität meist zurück.
Hier geht es um das soziale Leben, das mehrheitlich nur mehr im Einklang mit dem des Kindes passiert genauso wie um eine Rückkehr in den Berufsalltag, mit all seinen emotionalen und auch realen Hürden.
Die Mutter an sich hat keine Lobby - es gibt Frauenrechtler und -rechtlerinnen, Familienpolitiker und Familienpolitikerinnen, aber selten jemanden, der explizit das Wort für Mütter erhebt. Mit "das Wort erheben" soll nicht gemeint sein, verbal wiederholt das Mutterkreuz zu verleihen, sondern auf den Spagat aufmerksam zu machen, den Mütter tagtäglich leisten. Die wissenschaftlichen Studien, die das beleuchten, die verschiedenen Facetten, wie das Leben bewältigt wird und letzten Endes - aber nicht an letzter Stelle - die positiven und negativen Auswirkungen auf unsere Kinder sollten uns lauter und deutlicher beschäftigen.
Lautes Mitdenken ist gefragt - wer macht mit?
Ich freue mich auf Antworten!
Lieben Gruß, Mirella
Kommentare:
Um Kommentare erstellen zu können musst du eingeloggt sein.
Um Kommentare erstellen zu können musst du eingeloggt sein.
thelittlebug gefällt mir gut, ich bin nur grad knapp an zeit. aber ich muss jetzt eh 3h mit dem zug fahren und überleg mir was dazu und schreib am abend noch was rein![]() aber erwarte dir nicht zu viel von mir ![]() vor 2 Jahren |



.png)
